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Panorama Me d i z i n v e r p a c k u n g e n Neue RTU-Allianz gegründet Schott Pharma Gerresheimer und Stevanato haben die »Allianz für RTU« gegründet um die Verbreitung von Readyto-Use RTU -Primärverpackungen in der pharmazeutischen Industrie zu fördern Die strategische Partnerschaft konzentriert sich auf abfüllfertige Fläschchen und Karpulen die gegenüber herkömmlichen Bulk-Verpackungen Vorteile wie geringere Betriebsrisiken höhere Flexibilität und Effizienz sowie weniger Abfall versprechen Zudem wird das Kontaminationsrisiko reduziert und die Einhaltung des EU-GMP-Annex 1 erleichtert Medizinfirmen und Auftragshersteller können durch den Einsatz von RTU-Primärverpackungen ihre Gesamtbetriebskosten senken und gleichzeitig die Produktqualität verbessern Die RTU-Verpackungen werden in einem Standard-Tub mit Tyvek-Inlay und -Versiegelung geliefert wobei die Sterilisation häufig durch Ethylenoxid EtO erfolgt Andreas Reisse CEO von Schott Pharma betont »Readyto-Use-Lösungen können Komplexität reduzieren und die strengen Anforderungen der modernen Pharmaproduktion besser erfüllen« Angesichts des wachsenden Marktes für injizierbare Arzneimittel und verstärkter Investitionen in aseptische Abfülltechnologien zielt die Allianz darauf ab Herstellern umfassende Informationen über die Vorteile von RTU-Verfahren und -Produkten zu vermitteln uh Allianz für RTU www allianceforrtu com Mi t Te c h n i k g e g e n d i e Wa r t l i s t e Kunstherz vollständig implantiert Herzchirurgen am Universitätsklinikum Heidelberg haben erstmals in Deutschland ein vollständig implantierbares Kunstherz eingesetzt Das »Aeson«-System wurde einem 55-jährigen Pa - tienten mit schwerer Herzinsuffizienz implantiert der auf der Warteliste für eine Herztransplantation steht Das vom französischen Unternehmen Carmat entwickelte Kunstherz läßt sich komplett in den Körper des Patienten einsetzen was die Infektionsgefahr reduziert und die Lebensqualität verbessert Nur das Kabel zur Stromversorgung ragt heraus Es verbindet das Kunstherz mit den Akkus welche Die nächste Revolution in der Computertomographie Die Computertomographie CT hat sich seit 50 Jahren als leistungsstarkes bildgebendes Verfahren in der Medizin bewährt In dieser Zeit haben neue Entwicklungen immer wieder zu Verbesserungen der Technologie geführt Mit Photon-Counting-Detektoren steht die nächste Revolution kurz bevor unterstützt durch die Expertise von ams OSRAM Mit CT werden mithilfe von Röntgenstrahlung 3D-Bilder eines Körperteils oder Organs erstellt In der Vergangenheit gab es bereits zahlreiche Innovationen wie größere Detektoren oder verkürzte Scandauer In letzter Zeit lag das Hauptziel der Verbesserungen darin die Strahlenbelastung für den Patienten zu minimieren Heute steht die nächste Revolution das Photon Counting kurz vor der Marktreife Indirekte und direkte Detektion Bei konventionellen CTs werden indirekte Röntgen-Detektoren verwendet bei denen eine Szintillatorschicht die Strahlung in weniger energiereiches Licht umwandelt Dieses kann dann mit Photodioden erfasst werden deren Ausgangssignal proportional zur Intensität der einfallenden Röntgenstrahlen ist Beim Photon Counting werden dagegen spezielle Halbleiter z B CdTe oder CdZnTe verwendet die einzelne Röntgenphotonen direkt in eine elektrische Ladung umwandeln Bild Daraus entsteht ein Ladungsimpuls der proportional zur Energie des auftreffenden Photons ist Aufgrund der höheren Empfindlichkeit und der Tatsache dass alle Photonen gleichermaßen zum Bild beitragen kann die Strahlenbelastung um 40 bis 80 Prozent reduziert werden Gleichzeitig wird eine bessere räumliche Auflösung und ein höherer Kontrast erreicht Darüber hinaus liefert Photon Counting auch spektrale Informationen Das Front-End zählt nicht nur wie viele Photonen den Patienten passiert haben sondern quantifiziert auch deren Energie Die zusätzlichen Informationen ermöglichen die Quantifizierung und Identifizierung des Gewebes das für die Abschwächung der Röntgenstrahlung im Körper verantwortlich ist Ausblick Die ersten CT-Scanner mit Photon Counting sind seit Ende 2021 auf dem Markt Nun liegt es an den Halbleiterherstellern die Technologie leichter verfügbar zu machen und die Vorteile allen Patienten zugänglich zu machen ams OSRAM beliefert die OEMs mit den erforderlichen Detektoren Sensoren fortschrittlichen Frontend-Komponenten oder sogar kompletten Modullösungen Mit seinen Photon-Counting-Detektoren plant das Unternehmen seine Kunden auf dem Weg zur nächsten CT-Revolution zu begleiten Der Autor Roger Steadman ist Head of System Solution Engineering und Systems Architect im Bereich Computertomographie und seit 2020 bei ams OSRAM AdvertoriAl