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www markttechnik de 14 2025 30 Stromversorgung Schiederwerk setzt auf das Konzept einer Virtual Design Platform Schneller zu kunden spezifischen Lösungen Basierend auf vorentwickelten EN-60601-zertifizierten Standardmodulen will Schiederwerk in Zukunft die Entwicklung kundenspezifischer Stromversorgungslösungen beschleunigen die Entwicklungszeit und -kosten senken und dem Kunden dabei trotz verkürzter Timeto-Market die Realisierung von Lösungen ermöglichen die sich deutlich vom Wettbewerb abheben Seit der electronica 2024 ist man in Nürnberg bei Schiederwerk in die Offensive gegangen »Wir haben dort erstmals unsere Plattform für Customized Power Supplies vorgestellt« erläutert Dr Robert Sänger CEO des Unternehmens »und es ist uns seither gelungen bereits fünf Kunden für diesen konzeptionellen Ansatz zu gewinnen« Bislang war das Unternehmen für kundenspezifische Stromversorgungslösungen bekannt doch statt wie bisher häufig von Grund auf mit der Entwicklung einer Stromversorgung beispielsweise für Beleuchtungszwecke oder medizinische Anwendungen zu beginnen sieht man im Einsatz standardisierter Teilsysteme einen entscheidenden Vorteil wenn es etwa um Timeto-Market oder auch die Kosten einer solchen Lösung geht Im Prinzip setzt sich die Entwicklung auf Basis der Plattform aus vier Schritten zusammen Als Erstes entscheidet sich der Kunde dabei für das Frontend das für seine Applikation am geeignetsten ist Mit der Entscheidung für das Front end klärt sich damit bereits die Frage nach Schutzfeatures Filterung PFC Converter einem Energiepuffer und einem zentralen isolierenden DC DC-Wandler Im nächsten Schritt wählt der Kunde dann die zu seiner Applikation passenden Ausgangsmodule aus Zur Wahl stehen hier sowohl ACals auch DC-Optionen galvanische Trennung und bidirektionale Fähigkeiten Moderne Stromversorgungslösungen sind eng in komplexe Kommunikationsbusse eingebunden Aus diesem Grund stehen dem Anwender bei der Konfiguration seiner Stromversorgungslösung im dritten Schritt verschiedene Kommunikations-Interfaces zur Auswahl PM-Bus CAN I2C und SPI Im letzten Schritt kann der Anwender dann noch seine spezifischen differenzierenden Gerätefeatures integrieren wie etwa Batterieladefunktionen eine USV-Möglichkeit Power Management einen modulierten Ausgang einen Hochfrequenzausgang oder auch eine gepulste Ausgangslösung Die Vorteile einer solchen Herangehensweise liegen für Dr Sänger auf der Hand »Die Entwicklungszyklen für die jeweilige Kundenlösung beschleunigen sich nicht nur die Entwicklung wird natürlich auch kostengünstiger Gleichzeitig minimiert sich das Entwicklungsrisiko bei dieser Art des Vorgehens Der Rückgriff auf standardisierte Teilkomponenten schlägt sich in einem niedrigeren Produktpreis nieder und der Kunde erhält eine vorgetestete und zertifizierte Lösung« Unabhängig davon hat der Kunde nach wie vor ein hohes Maß an Design-Flexibilität Vorteile die offenbar bereits die ersten Kunden überzeugt haben Zu den ersten Projekten Auf vorentwickelten EN-60601-zertifizierten Standardmodulen für die Bereiche Frontend Ausgangsmodule Kommunikationsmodule und Module mit spezifischen differenzierenden Gerätefeatures basiert die Virtual Design Platform von Schiederwerk Bild Schiederwerk