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www markttechnik de Nr 19 2024 8 Aktuell KI-Substrate auf 12-Zoll-Wafern Powerchip lindert KI-Chip-Knappheit Das Unternehmen Powerchip Semiconductor Manufacturing PSMC hat eine neue 12-Zoll-Fab in Betrieb genommen die auch für die Fertigung von Komponenten ausgelegt ist die für KI-Chips benötigt werden und derzeit einen Flaschenhals darstellen Bei den für KI-Chips benötigten Komponenten die Powerchip Semiconductor Manufacturing in der neuen 12-Zoll-Fab fertigen will handelt es sich um Interposer einen der drei Grundbausteine der von TSMC entwickelten Chipon-Waferon-Substrate-Technologie kurz CoWoS Mithilfe von CoWoS werden KI-Chips gefertigt beispielsweise für Nvidia Die Interposer sollen derzeit den Flaschenhals bilden aufgrund dessen Nvidia weniger KI-Chips bei TSMC fertigen lassen kann als das Unternehmen benötigt um seine Kunden in ausreichendem Maße mit KI-GPUs beliefern zu können Denn derzeit reicht die Kapazität von TSMC nicht aus um die hohe Nachfrage zu decken TSMC hatte angekündigt die eigene CoWoS-Kapazität bis Ende des Jahres zu verdoppeln Die Nachfrage würde aber voraussichtlich auch dann noch das Angebot übersteigen »Wir arbeiten mit unseren Kunden zusammen um sie im CoWoS-Umfeld zu unterstützen und widmen einen Teil der Kapazität der neuen Fab der Fertigung für CoWoSrelevante Produkte« zitiert die Taipei Times Frank Huang CEO von PSMC »Diese Produkte befinden sich im Verifikationsprozess « Damit will er dazu beitragen die derzeitige Kapazitätslücke zu schließen Die Lieferung der Interposer soll im zweiten Quartal aufgenommen werden > PSMC beschleunigt Kapazitätsausbau In diesem Jahr will PSMC die Kapazitäten stärker ausbauen als geplant und hat vergangenen Monat die Investitionen auf 985 Mio Dollar 32 Mrd NT$ erhöht vor allem für die CoWoSund Waferon-Wafer-Packaging-Linien Ursprünglich geplant waren 25 Mio Statt monolithisch zu integrieren lassen sich künftig komplexe Funktionen aus Chiplets zusammensetzen die in den für sie jeweils optimalen Prozesstechniken gefertigt werden Bild DARPA CH IPS Fortsetzung von Seite 1 Quantentechnologie steuert Prothesen hatte Q ANT in Hannover einen ersten Prototyp vorgestellt »Jetzt sind wir eine Stufe weiter Der Sensor wird alltagsreif« sagt Dr Katharina Jag-Lauber Fellow System Engineer Magnetic Sensing von Q ANT die als Systemarchitektin die jetzt zehnköpfige Gruppe von Q ANT leitet die sich mit der Entwicklung des Quanten-Magnetfeldsensors beschäftigt Die Messmethode basiert auf Fehlstellen in Diamantgittern die entsprechend der Gesetze der Quantenmechanik fluoreszieren wenn sie mithilfe von Mikrowellen manipuliert werden Wann sie das tun und wann gerade nicht daraus lässt sich die Stärke des Magnetfeldes sehr genau bestimmen bis hinunter zu 20 pT – was einem Millionstel des Erdmagnetfelds entspricht Die Biosignale der Muskeln liegen im Bereich von 50 bis 100 pT Bisher waren vergleichbare Empfindlichkeiten nur zu erreichen indem der Sensor auf Temperaturen nahe des absoluten Nullpunktes gekühlt oder auf 150 °Caufgeheizt wurde Der neue Quanten-Magnetfeldsensor misst außerdem berührungslos was ein großer Vorteil gegenüber Verfahren ist die auf der Messung von elektrischen Strömen basieren Denn die Quanten-Magnetfeldsensoren können nicht durch Schweiß oder Haare auf der Haut gestört werden »Wir zeigen hier am Stand dass sich mit Quantentechnologien nicht nur schnelle Computer bauen lassen sondern Maschinen die dem Menschen ganz unmittelbar helfen Wir betreten einen neuen Raum Das begeistert uns und die Anwender« freut sich Michael Förtsch Dieser Technologie öffnen sich zahlreiche weitere interessante Anwendungsfelder auch außerhalb der Prothetik und der medizinischen Anwendungen Beispielsweise ließen sich damit Exoskelette steuern und die Quanten-Magnetfeldsensoren könnten in der Materialuntersuchung und in Lokalisierungsmessungen Einsatz finden Deshalb sieht Förtsch ihren Einsatz in der Steuerung von Prothesen als Türöffner um den Quantentechnologien für die Realisierung von neuen Sensoren auf breiter Front zum Durchbruch zu verhelfen Und Phil Grolla kann sich freuen dass es vielleicht schon bald Prothesen gibt mit denen er den Reißverschluss einer Jacke schließen und Schnürsenkel binden könnte – und vielleicht sogar einmal Klavier spielen Wie die Quanten-Magnetfeldsensoren von Q ANT funktionieren und was jetzt noch zu tun ist um die Vision Realität werden zu lassen lesen Sie in der nächsten Ausgabe der Markt Technik ha ■ Dr Michael Förtsch CEO von Q ANT und Dr Katharina Jag-Lauber Fellow System Engineer Magnetic Sensing vor der Prothese die der Quanten-Magnetfeldsensor aufgrund von in den Muskeln erzeugten winzigen Magnetfeldern innerhalb von Millisekunden schließt und öffnet Bild W EKA Fachm edien