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2 l 2022 SchlüSSelpoSition „Haben Systemhäuser noch eine Zukunft in der Cloud?“ Es ist eine sicherlich polarisierende aber durchaus gerechtfertigte Frage von EuroCloud-Vorstand Felix Höger Denn mehr als einmal wurde schon der Abgesang angestimmt dem IT-Dienstleistungsmarkt ein baldiges Ableben attestiert Oder lässt sich zwischen den zusehends bestimmenden Cloud-Services aus Hyperscaler-Rechenzentren und rückläufigen Hardware-Margen doch noch ein lukratives Geschäftsmodell verorten? Eine relevante Frage – die mit den IT-Entwicklungen der letzten Jahre ihre Antwort aber schon gefunden hat Die Arbeit der IT-Dienstleister wird künftig sogar an Bedeutung gewinnen sie befinden sich in einer entscheidenden Schlüsselposition Denn während sich interne IT-Abteilungen neue Kompetenzen als Koordinatoren und Digitalisierungsgestalter aneignen müssen und das meist auf Ressourcen-Sparflamme steigt parallel dazu die Komplexität der Systemlandschaften im Spannungsfeld zwischen On-Premise und Cloud immer weiter Und wer soll diese heterogenen Strukturen aufbauen managen und schützen wo IT-Fachkräfte doch vielerorts fehlen wo IT-Abteilungen in zahlreichen Unternehmen weiterhin als Costund nicht als Profit-Center gelten und ihre Kapazitäten somit viel zu knapp bemessen sind und trotz wachsender Anforderungen meist auch bleiben? Ja Systemhäuser haben eine Zukunft auch in der Cloud-Welt und sogar eine rosige – sofern sie sich weiterentwickeln eine neue Rolle in der Zusammenarbeit mit ihren Kunden einnehmen und ihre Geschäftsmodelle stärker an Recurring Revenues ausrichten Die Konzepte Bauchladen und Technikschrauber haben hingegen größtenteils ausgedient Systemhäuser dürfen nicht mehr nur verlängerte IT-Werkbank der Wirtschaft sein sondern müssen sich als wichtige strategische Partner und Impulsgeber in Position bringen ab Seite 28 Technischer wie wirtschaftlicher Weitblick und Verständnis für das Business der Kunden sind dabei entscheidend Nicht jeder kann oder will diesen Weg aber mitgehen Der Markt wird sich in den kommenden Jahren daher weiter wandeln wohl auch weiter konsolidieren Dabei verfügen wohl vor allem große Anbieter über die nötigen Ressourcen um den Anforderungen dieser Transformation erfolgreich begegnen zu können Warum das allerdings eine Chance für die Kleinen ist lesen Sie ab Seite 27 Aber nicht nur seitens der Systemhäuser ist ein Umdenken notwendig auch bei ihren Kunden IT-Abteilungen sind gefordert Kompetenzen aus der Hand zu geben eine engere Verzahnung mit den externen Experten zuzulassen und sie nicht als bloße Wettbewerber um die Stellung im eigenen Unternehmen abzustempeln Es ist ein vielschichtiger komplexer Wandel der sich wohl noch über Jahre ziehen wird – aber letztlich ohne Frage ein neues vielversprechendes und dynamisches IT-Marktgefüge formt Ihr editorial l 3 pei tel Communications GmbH Acompany of the Peiker family www peitel com Entwicklung Produktion Distribution – Alles aus einer Hand shop peitel com Wir sichern Kommunikation LTE • WLAN • MDM • PTToC Dispatcher-Lösungen Robuste Smartphones und Tablets Portable Funkgeräte Fahrzeuglösungen Stefan adelmann Chefredakteur funkschau sadelmann@wekafachmedien de